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MZI

Multidimensionales Zwangsstörungsinventar

Deutsche Revision des Vancouver Obsessional-Compulsive Inventory

1. Auflage

von Sascha Gönner, Willi Ecker, Rainer Leonhart, Klaus Limbacher

Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Das MZI wird bei Erwachsenen eingesetzt. Es kann individuell und in der Gruppe durchgeführt werden.

Inhalt

Das MZI ist ein mehrdimensionales Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung der Schwere von Zwangssymptomen. Die wichtigsten Dimensionen der Zwangsstörung werden durch das Verfahren erfasst: Kontaminationsbefürchtungen/ Waschzwänge, Kontrollzwänge, Symmetriepräferenzen/Ordnungszwänge und Zwangsgedanken mit den beiden Subskalen Aggressive Zwangsgedanken und Unmoralische Zwangsgedanken. Zusätzlich kann auf einer Dimension Zwanghaftes Horten gemessen werden. Das MZI eignet sich für den Einsatz in der klinischen Praxis und Forschung. Anwendungsgebiete sind Diagnostik, Differentialdiagnostik, Schweregradeinschätzung, Identifikation von Hauptsymptombereichen/Subtypen, Therapieplanung, Verlaufs- und Therapieerfolgsmessung, Evaluation und Qualitätssicherung. Das MZI besteht aus 30 Items, die Zwangssymptome in Form von Selbstaussagen beschreiben. Für die einzelnen Items wird auf fünfstufigen Antwortskalen (von „gar nicht“ bis „sehr stark“) eingeschätzt, in welchem Ausmaß die Selbstaussagen zutreffen. Das MZI ist ein zuverlässiges, diagnostisches Screening-Instrument, um zu einer ersten Einschätzung zu kommen, ob eine Zwangsstörung bzw. ein bestimmter Subtyp vorliegt oder nicht.

Zuverlässigkeit

Die Fünf-Faktoren-Struktur konnte bestätigt werden. In der Zwangsstichprobe fallen die internen Konsistenzen gut bis exzellent (.82 < α < .95) aus, in der nicht-klinischen Stichprobe akzeptabel bis gut (.68 < α < .86). Die Gesamtskala weist eine Retestreliabilität von rtt = .94 und die einzelnen Symptomskalen von rtt = .82 - .93 auf.

Testgültigkeit

Die Prüfung der Konstruktvalidität ergab schwache bis moderate Korrelationen der MZI-Skalen untereinander (r < .50) und hohe Korrelationen (r > .50) mit der Gesamtskala, was die Annahme distinkter Symptomdimensionen der Zwangsstörung stützt. Die konvergente Validität wird durch Korrelationen der Gesamtskala mit anderen mehrdimensionalen Zwangsfragebögen von .73 < r < .88 bestätigt. Der Zusammenhang mit Skalen, die Angst, pathologische Besorgnis, Depressivität, Zwanghaftigkeit oder Perfektionismus messen liegt bei .22 < r < .41. Divergente Validität wird durch die Zusammenhänge der einzelnen MZI-Skalen mit Instrumenten zur Messung von pathologischer Angst oder Besorgnis und von depressiven Symptomen nachgewiesen (.07 < r < .31). Die MZI-Skalen sind im besonderen Maße geeignet, Zwangspatienten im Allgemeinen, bestimmte Subtypen der Zwangsstörung, andere klinische Gruppen und Gesunde voneinander zu unterscheiden sowie Veränderungsmessungen (z.B. Therapieverlauf) vorzunehmen.

Normen

Es liegen Prozentrangnormen für Zwangspatienten (N = 162) und für Gesunde (N = 320) vor. Anhand des Cut-Off-Wertes der Gesamtskala konnte bei 90 % der Zwangspatienten das Vorliegen einer Zwangsstörung korrekt diagnostiziert werden und bei 90 % der Gesunden eine Zwangsstörung korrekt ausgeschlossen werden. Die Cut-Off-Werte der einzelnen Subskalen diskriminieren bestimmte Subtypen von Zwangspatienten zuverlässig von Zwangspatienten mit anderen Hauptsymptomen, anderen klinischen Gruppen und Gesunden.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungsdauer liegt bei ca. 10 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 2016.

Ref-ID: 43257