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DCI

Dyadisches Coping Inventar

von Guy Bodenmann

Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Partnerschaftsdiagnostik, klinische Diagnostik, Therapieevaluationen, Paar- und Familientherapie bzw. -beratung, Grundlagen- und Interventionsforschung. Das DCI eignet sich für Fragestellungen im Bereich der Klinischen Psychologie, Sozialpsychologie, Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie und Gesundheitspsychologie.

Inhalt

Dyadisches Coping beschreibt die Art und Weise, wie Personen in einer Partnerschaft gemeinsam mit Stress umgehen, indem sie sich wechselseitig unterstützen (supportives dyadisches Coping), Stress gemeinsam bewältigen (gemeinsames dyadisches Coping) oder Stress in Zeiten der Überlastung aneinander delegieren können (delegiertes dyadisches Coping). Dyadisches Coping hat sich in mehreren Studien als einer der wichtigsten Prädiktoren für die Partnerschaftsqualität, den Verlauf der Partnerschaft und die Partnerschaftsstabilität erwiesen. Es handelt sich daher auch um eine zentrale Größe, welche es im Rahmen von Interventionen bei Paaren (Prävention, Paartherapie) positiv zu beeinflussen gilt. Der Fragebogen erlaubt mit 37 Items eine ökonomische Erfassung des dyadischen Copings. Als Ergebnis können sowohl ein Gesamtwert als auch neun Subskalenwerte berechnet werden:
- Stressäußerung von Partner A (eigene Stressäußerung)
- Stressäußerung von Partner B aus der Sicht von Partner A
- eigenes positives supportives dyadisches Coping (Partner A)
- wahrgenommenes positives supportives dyadisches Coping von Partner B aus der Sicht von Partner A
- eigenes negatives supportives dyadisches Coping (Partner A)
- wahrgenommenes negatives supportives dyadisches Coping von Partner B aus der Sicht von Partner A
- eigenes delegiertes dyadisches Coping (Partner A)
- wahrgenommenes delegiertes dyadisches Coping von Partner B aus der Sicht von Partner A
- gemeinsames dyadisches Coping

Die gleichen Subskalen können auf der Grundlage der Angaben von Partner B berechnet werden. Zusätzlich können Diskrepanzindizes zwischen den Partnern gebildet werden.

Zuverlässigkeit

Die Testgütekriterien des DCI sind gut bis sehr gut. Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) des Gesamtwerts liegen bei α = .93 (Frauen) und α = .92 (Männer), diejenigen der Subskalen zwischen .72 und .92 bei den Frauen und .71 und .89 bei den Männern. Das DCI weist eine gute Veränderungssensitivität auf und eignet sich als Evaluationsinstrument zur Messung von Therapieeffekten.

Testgültigkeit

Die konvergente und divergente Konstruktvalidität, die diskriminative Validität und die prognostische Validität des DCI sind gut bis sehr gut. Die Kriteriumsvalidität ist befriedigend.

Normen

Es liegen Normwerte für den DCI allgemein und bezüglich verschiedener Altersgruppen vor (N = 2.399).

Bearbeitungsdauer

10-15 Minuten

Erscheinungshinweis

2008, elektronische Form 2010

Ref-ID: T_DCI_L / P-ID: T_DCI