Nutzen Sie den ökonomischen, gut verständlichen, zuverlässigen, gültigen und weltweit eingesetzten Fragebogen zur Abschätzung bzw. Schweregradbeurteilung depressiver Symptomatik. Zahlreiche Befunde aus internationalen Studien unterstreichen die psychometrische Güte des bewährten Verfahrens, dessen Datenbasis für die 3. Auflage nochmals erweitert wurde.
Einsatzbereich
Die ADS ist ein Instrument für grundlagenorientierte und epidemiologische Forschung, doch auch für die Abschätzung depressiver Symptomatik in klinischen Bereichen (Psychosomatik, Psychiatrie bzw. Psychotherapie) sowie in allen medizinischen Bereichen, in denen affektive Beeinträchtigungen abzuklären sind, geeignet.
Inhalt
Die allgemeine Depressionsskala (ADS) ist ein Selbstbeurteilungsinstrument, mit dem die Beeinträchtigung durch depressive Symptome innerhalb der letzten Woche eingeschätzt werden kann. Dabei werden sowohl emotionale, motivationale, kognitive, somatische als auch motorisch/interaktionale Beschwerden erfragt. Durch ihre zeitsparende und kostengünstige Anwendbarkeit stellt die ADS ein sehr praktikables Verfahren dar. Die ADS liegt in einer Langform mit 20 Items (ADS-L) sowie einer Kurzform mit 15 Items (ADS-K) vor. Für die Auswertung stehen klinische Grenzwerte (Cut-Off-Werte) und Normwerte zur Verfügung, anhand derer sowohl eine kategoriale als auch dimensionale diagnostische Einordnung möglich ist.
Für die 3. Auflage wurde die Langform neu normiert. Die Cut-Off-Werte wurden überprüft. Die Items sind im Vergleich zur den Vorauflagen unverändert.
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Zuverlässigkeit
Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) in den verschiedenen Stichproben liegt zwischen 0.82 und 0.88. Itemanalysen nach Rasch erbringen Reliabilitätskennwerte von 0.81 bis 0.83. Testwiederholungen nach einer bzw. nach 2 Wochen erbringen für den kurzen Zeitabstand Korrelationen zwischen 0.63 und 0.72, während über den längeren, zweiwöchigen Zeitraum die Test-Retest-Korrelation auf 0.48 abnimmt.
Testgültigkeit
Es liegt eine Vielzahl von Validierungsstudien vor, welche erwartungskonforme Zusammenhänge mit konstruktnahen Verfahren zeigen. Korrelationen mit anderen Depressionssskalen liegen zwischen 0.71 und 0.97. Die Korrelation mit der affektiven Subskala des Youth Self Report Inventars liegt bei 0.80, die Korrelation mit dem Fragebogen negativer automatischer Gedanken bei 0.70. Faktorenanalysen erbringen einen stabilen, generellen Faktor.
Normen
ADS-L: Geschlechts- und altersspezifische Prozentränge für eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe Erwachsener (N = 2.332, Alter 16 bis 95 Jahre) und eine Stichprobe von Kindern und Jugendlichen (N = 3.216, Alter 12 bis 17 Jahre). ADS-K: Geschlechtsspezifische Prozentränge für eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe Erwachsener (N = 2.873, Alter 40 bis 85 Jahre) sowie eine Stichprobe von Kindern und Jugendlichen (N = 3.216, Alter 12 bis 17 Jahre).
Bearbeitungsdauer
Bearbeitung und Auswertung dauern bei beiden Formen jeweils etwa 5 Minuten.
Erscheinungshinweis
In Anwendung seit 2025.
Copyright-Jahr
2025