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FESV

Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung

1. Auflage 2001

von E. Geissner

Paper and Pencil

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HTS 5

Hinweis zum Hogrefe Testsystem (HTS 5)

* HTS 5 benötigt einen HTS 5-Online-Portalzugang

Weitere Informationen zu den Software-Produkten finden Sie im Bereich eTesting.

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HTS 4

Wichtiger Hinweis zum Hogrefe Testsystem (HTS 4)

* Das HTS 4 ist nur noch bis zum 31.12.2018 lieferbar.

** HTS Web Edition-Durchführungen sind nur noch bis zum 30.11.2017 lieferbar.

Weitere Informationen zu den Software-Produkten finden Sie im Bereich eTesting.

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Einsatzbereich

In Studien geprüftes Altersspektrum 18 bis 80 Jahre (anhand von Einzelfällen zusätzlich auch für 14-17 Jahre geprüft). Primärer Anwendungsbereich: Praxis der Schmerztherapie und -diagnostik bei einem breiten Spektrum von medizinischen Krankheitsdiagnosen und klinischen Gruppen, auch bei somatoformen Störungen. Explizit ist der FESV auch für Verlaufsuntersuchungen/Mehrzeitpunkterhebungen intendiert (Untergrenze für Messwiederholungen bei »Bewältigung« ca. 1 Woche, bei »Psychischer Beeinträchtigung« ca. 3-4 Tage). Der Einsatz sowohl bei Einzelpersonen als auch Gruppen ist möglich.

Inhalt

Der FESV dient der Erfassung des Bewältigungsrepertoires (Fragebogen BW) sowie der in Zusammenhang mit Schmerzen stehenden psychischen Beeinträchtigungen (Fragebogen BE) bei Patienten mit einer länger andauernden oder häufig wiederkehrenden Schmerzproblematik. Basierend auf modernen, international gültigen Konzepten zu Schmerzerleben und -verarbeitung sowie auf einem eigenen »Mikro-/Makromodell persistenter bzw. intermittierender chronischer Schmerzen«, wurden für die Schmerzverarbeitung drei Grundkomponenten und neun Einzeldimensionen ermittelt: Kognitive Schmerzbewältigung, behaviorale Schmerzbewältigung sowie schmerzbedingte psychische Beeinträchtigung. Kognitive Schmerzbewältigung besteht aus den Dimensionen Handlungskompetenzen, kognitive Umstrukturierung und Kompetenzerleben. Behaviorale Schmerzbewältigung setzt sich aus den Dimensionen mentale Ablenkung, gegensteuernde Aktivitäten und Ruhe- und Entspannungstechniken zusammen. Schmerzbedingte psychische Beeinträchtigung umfasst die Subskalen schmerzbedingte Hilflosigkeit und Depression, schmerzbedingte Angst und schmerzbedingter Ärger. Anmerkung: Das Verfahren erfasst nicht das Schmerzerleben i.e.S.; es ist empfehlenswert, dieses gezielt über entsprechende Instrumente zu erheben, z.B. mittels der Schmerzempfindungs-Skala (SES) des Autors (1996).

Zuverlässigkeit

Skalenhomogenitäten: Durchschnittliches Alpha für Beeinträchtigung bei .88, für Bewältigung bei .77 (jeweilige Skalenlänge 4 bzw. 5 Items). Retest (2 Stichproben 4-Wochen-Intervall, 1 Stichprobe 8-Wochen-Intervall): Gesamtmittel rtt = .81, Beeinträchtigungsmittel rtt = .84, Bewältigungsmittel rtt = .79.

Testgültigkeit

(a) Validität der Struktur. Analysen mithilfe des Strukturgleichungsansatzes ergaben sehr hohe »Modell-Fits« sowohl auf der Ebene der Einzeldimensionen als auch simultan für Bewältigung/gesamt, Beeinträchtigung/gesamt und Verarbeitung/gesamt (Bewältigung plus Beeinträchtigung). Erfolgreiche Replikation an einer unabhängigen Stichprobe. Faktorielle Validität gegenüber externen Merkmalen. Homogenität und Distinktheit für die Binnengruppierung der Dimensionen. (b) Zahlreiche Befunde zur konvergenten, diskriminanten und differenziellen Validität (z.B. charakteristische Krankheitsgruppenunterschiede). (c) Sehr gut belegte Änderungssensitivität im Zusammenhang mit Interventionen. Prädiktive Validität für das Kriterium »Schmerzreduktion«.

Normen

Getrennt für jede der neun Verarbeitungsdimensionen liegen T-Wert-Normen und Prozentränge vor (N = 401 Schmerzpatienten). Darüber hinaus sind kritische Differenzen, etwa zur Interpretation von interventionsbezogenen Messwertunterschieden, angegeben.

Bearbeitungsdauer

Rund 10 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 2001.

Copyright-Jahr

2001

Ref-ID: 19721