Intelligenzdiagnostik im Vorschulalter

Seminarinhalte

Grundlagen der Intelligenzdiagnostik im Vorschulalter

  • Einsatzgebiete und Ziele der Intelligenzdiagnostik
  • Ein wenig Theorie: Das Cattell-Horn-Carroll-Intelligenzmodell als Bezugsrahmen für die Planung von Intelligenztestuntersuchungen
  • Besonderheiten der Leistungsdiagnostik im Vorschulalter
  • Praxisrelevante Qualitätsmerkmale von Intelligenztests

Praxis der Intelligenztestung im Vorschulalter 

  • Beziehungsgestaltung und Motivierung des Kindes 
  • Überblick über aktuelle Intelligenztests für Vorschulkinder
  • Überblick über Entwicklungs- und Leistungstests, die eine intelligenzdiagnostische Untersuchung sinnvoll ergänzen können
  • Testplanung und Testinterpretation: Fallbeispiele

Kombinationsangebot

Buchen Sie dieses Seminar zusammen mit unserem Seminar zum SON-R 2 1/2-7 zum Vorteilspreis von € 550,-

Die Teilnahmegebühr beinhaltet

  • Umfangreiche Seminarunterlagen
  • Bereitstellung des Testmaterials während des Seminartages
  • Gemeinsames Mittagessen vom Buffet
  • Heiß- und Kaltgetränke während des gesamten Seminartages

Zum Thema

Einsatz von intelligenzdiagnostischen Verfahren bei Vorschulkindern 

Die Untersuchung des kognitiven Entwicklungsstandes mit Intelligenztests ist ein wesentlicher Bestandteil der klinischen Diagnostik bei Kindern mit Entwicklungsstörungen. Sie trägt bei zur Diagnose von

  • globalen kognitiven Entwicklungsrückständen und Teilleistungsstörungen,
  • zur Indikationsstellung von Behandlungs- und Fördermaßnahmen und im Rahmen der Beurteilung des sonderpädagogischen Förderbedarfs zur Förderplanung und
  • zu schulischen Platzierungsentscheidungen.

Beim Einsatz geeigneter Verfahren liefern Intelligenztests wichtige Informationen über

  • die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit,
  • die Sprachentwicklung,
  • visuell-räumliche Leistungen,
  • Gedächtnis u. a. m.

Im Vorschulalter müssen Intelligenztests nicht nur die üblichen Gütekriterien erfüllen, sondern auch die Motivation und Mitarbeitsbereitschaft der Kinder wecken und aufrechterhalten.

Gefordert ist außerdem die Fähigkeit des Diagnostikers, sich auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von kleinen Kindern einzustellen, um eine gute Kooperation des Kindes und somit aussagekräftige Ergebnisse zu erreichen.

Ihr Referent

Prof. Dr. Gerolf Renner (Dipl.-Psych.)

Gerolf Renner studierte Psychologie an den Universitäten Göttingen und Trier sowie an der University of North Carolina at Chapel Hill mit den Schwerpunkten klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie. Er arbeitete als Diplom-Psychologe 20 Jahre in einem Sozialpädiatrischen Zentrum und ist jetzt Professor für Diagnostik und Psychologie an der Fakultät für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Arbeitsschwerpunkte in der Sozialpädiatrie waren Diagnostik, Beratung und Psychotherapie bei behinderten, entwicklungsverzögerten und verhaltensauffälligen Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Er hat empirische Untersuchungen zu testdiagnostischen Fragestellungen und zahlreiche Testrezensionen veröffentlicht. Zusammen mit Dieter Irblich hat er im Hogrefe Verlag das Buch „Diagnostik in der klinischen Kinderpsychologie. Die ersten sieben Lebensjahre" herausgegeben, zusammen mit Franz Petermann das „Fallbuch SON-R 2½-7". Gerolf Renner ist Psychologischer Psychotherapeut und Klinischer Neuropsychologe (GNP). Von 2009-2011 leitete er den Qualitätszirkel „Psychologische Diagnostik in Sozialpädiatrischen Zentren" der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin.

  • Falls Sie Interesse an diesem Seminar haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: per E-Mail an seminar@hogrefe.de oder telefonisch unter +49 551 999 50 0

Referent

  • Prof. Dr. Gerolf Renner

Ort

Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG
Merkelstraße 3
37085 Göttingen

Details

Teilnehmer:
11 - 17 Personen
Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Personen, die sich einen aktuellen Überblick über intelligenzdiagnostische Verfahren und die Besonderheiten der kognitiven Leistungsdiagnostik bei Kindern im Vorschulalter verschaffen wollen. Die Inhalte sind von besonderem Interesse für Mitarbeiter von Frühförderstellen, sozial- und neuropädiatrischen Einrichtungen, Erziehungsberatungsstellen, Kinder- und Jugendpsychiatrien, Förderschulen u. a. m., die entweder selbst Kinder testdiagnostisch untersuchen oder ihr Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der Intelligenzdiagnostik im Rahmen der interdisziplinären Kooperation vertiefen wollen.

Teilnehmerstimmen
  • 100 % empfehlen dieses Seminar weiter
  • 100 % geben diesem Seminar die Note gut oder sehr gut
Fortbildungspunkte

Diese Veranstaltung ist bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen (PKN) für die Vergabe von 10 Punkten akkreditiert.

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