AID 3 - Roadshow/Workshop

 

AID 3 - Roadshow

Prof. Kubinger wird den AID 3 in praxisorientierten Workshops an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich vorstellen. Nutzen Sie die Gelegenheit, den Test näher kennenzulernen. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

Workshopinhalt

  • Konzept des AID 3 und Grundlagen förderungsorientierter Diagnostik
  • häufig gestellte Fragen zum Test (FAQs) 
  • selten genutzte Optionen bei der Anwendung
  • Darstellung eines Fallbeispiels

Zum Testverfahren

Ausgangspunkt der nun vorliegenden »3. Generation«, AID 3 (Version 3.1), der erstmals 1985 erschienenen Testbatterie AID war weniger die Verpflichtung zu einer neuen Eichung (Normierung) laut DIN 33430, als vielmehr das Bemühen, den zwischenzeitlich erfolgten gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen und folglich inhaltliche Änderungen einer Vielzahl von Aufgaben vorzunehmen. Darüber hinaus sollte die Testbatterie auch um neue Unter- bzw. Zusatztests erweitert werden, um den Ansprüchen der Praxis noch besser gerecht zu werden. Das Resultat ist eine Testbatterie mit einem modernisierten inhaltlichen Konzept zur Messung kognitiver Fähigkeiten. Und dabei wird noch mehr denn je versucht, möglichst ökonomisch im Sinne minimalen Zeitaufwands bei maximaler Messgenauigkeit zu testen.

Gemessen werden die »verbal-akustischen« Fähigkeiten Alltagswissen, Angewandtes Rechnen, Unmittelbares Reproduzieren-numerisch, Synonyme Finden, Funktionen Abstrahieren, Soziales Erfassen und Sachliches Reflektieren sowie die »manuell-visuellen« Fähigkeiten Realitätssicherheit, Soziale und Sachliche Folgerichtigkeit, Kodieren und Assoziieren, Antizipieren und Kombinieren-figural, Analysieren und Synthetisieren-abstrakt, Formale Folgerichtigkeit; ergänzend gibt es die Zusatztests Unmittelbares Reproduzieren-figural/abstrakt, Einprägen durch Wiederholung-lexikalisch, Lernen und langfristiges Merken-figural/räumlich, Antonyme Finden, Strukturieren-visuomotorisch.

Alle zwölf Untertests sowie die fünf Zusatztests des AID 3 beruhen auf operationalen Definitionen, die die gemessenen Fähigkeiten jeweils festlegen. Das umfangreiche Testmaterial der meisten Untertests, welches kindgerecht gestaltet ist und dadurch Kinder und Jugendliche motivieren soll, freudig an der Testung teilzunehmen, erlaubt es, einen weit gestreckten Fähigkeitsbereich eindimensional zu messen.

Zur Erfassung von Minderbegabung bis hin zu Hochbegabung eignet sich der AID 3 gleichermaßen gut, wobei aufgrund der besonderen, nämlich adaptiven Testvorgabe extrem testökonomisch verfahren wird. Bei vielen schulpsychologischen Fragestellungen ist es aufgrund der vorherrschenden geringen zeitlichen Ressourcen wesentlich, dass mittels eines Tests in kurzer Zeit möglichst viele Informationen gewonnen werden können. Zusätzlich ist die Möglichkeit gegeben, einige Untertests je nach Fragestellung problemangepasst einzusetzen. Standardmäßig werden also in zehn Untertests und einem Zusatztest Gruppen von Aufgaben vorgegeben, die schrittweise so ausgewählt sind, dass sie dem individuellen Leistungsniveau der Testperson optimal entsprechen. Wegen der adaptiven Testvorgabe und der daraus resultierenden kürzeren Testzeit sowie der optimal an das Kind angepassten Aufgabenschwierigkeit ist für alle diese zehn Unter- und diesen einen Zusatztest eine ansprechende Leistungsmotivation der Testpersonen zu erwarten.

Weitere Informationen zum AID 3 finden Sie hier  und zum AID_3_tailored Testleiterprogramm hier.

Termine


  • 0,00 €
    09:00 - 13:00 Uhr
    AID 3 Roadshow/Workshop
    Referent: Prof. Dr. Klaus Kubinger

Zur Anmeldung…

Ort

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Emil-Abderhalden-Str. 26-27
06108 Halle (Saale)

Details

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Psychologen und Pädagogen, welche den AID 3 kennenlernen möchten.

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