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TInA

Therapieindikatoren Aphasie

Eine ICF-orientierte Entscheidungshilfe für die Aphasietherapie

1. Auflage 2013

von B. Kolonko, E. Hunziker

Paper and Pencil

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24,99 €
inkl. USt.

Einsatzbereich

Erwachsene mit Aphasie ab der postakuten Phase. TInA kann eingesetzt werden zur

  • Therapieplanung (Schwerpunkte, Ziele, Intensität)
  • Dokumentation und Evaluation von Therapieverläufen
  • Ermittlung und Begründung von Therapiebedarf
  • Einbezug von Angehörigen und/oder Betroffenen in die Therapieplanung
  • Falldokumentation im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit

Inhalt

Die Therapieindikatoren Aphasie TInA sind ein ICF-orientiertes Verfahren zur Optimierung der Therapieplanung und Evaluation bei Aphasie. Das Verfahren ermöglicht es, auf der Basis vorhandener Befunde und Beobachtungen ein Gesamtprofil zu erstellen, das Ressourcen und Defizite zusammenfasst und hierarchisiert. Anhand dieses Profils können Therapieentscheidungen einerseits erleichtert und andererseits gut nachvollziehbar gemacht und begründet werden. Neben den sprachlichen und kommunikativen Leistungen werden auch die Auswirkungen der Aphasie auf die Teilhabe (Aktivität und Partizipation) sowie Kontextfaktoren berücksichtigt. TInA umfasst eine Liste mit 125 kurzen Aussagen (Indikatoren), die von der Aphasietherapeutin mit Ja oder Nein bewertet werden. Eine eigens entwickelte Software setzt die Liste in eine Kreisgrafik um, in der Störungen, Kompetenzen, fördernde und hinderliche Bedingungen auf einen Blick erkennbar sind. Das Verfahren wurde in enger Zusammenarbeit mit der Praxis entwickelt und hat sich in der praktischen Erprobung bewährt.

Zuverlässigkeit

Die interne Konsistenz der Subskalen ist gegeben. Die Koeffizienten liegen zwischen .663 (Therapieverlauf) und .908 (Aktivität). In den sprachlich-kommunikativen Subskalen liegen die Werte zwischen .799 und .908 und sind somit als sehr hoch anzusehen.

Testgültigkeit

Die Hierarchisierung der Items wurde durch die empirische Überprüfung bestätigt. In den primär sprachlich-kommunikativen Subskalen zeigt die multiple Korrespondenzanalyse starke Übereinstimmungen zwischen dem Schweregrad bzw. dem Störungsbild der Aphasie und dem Komplexitätsniveau der Teilbereiche von TInA. Das bedeutet, dass das Verfahren den Schweregrad abbildet und gut zwischen schweren und leichten Aphasien differenziert. Die Evaluation hat gezeigt, dass TinA unabhängig vom Störungsbild und vom Aphasiesyndrom anwendbar ist. Die externe Validierung mit dem Teilbereich „Kommunikationsverhalten“ aus der Spontansprachanalyse des AAT ergibt in den mündlichen Subskalen von TInA hochsignifikante Korrelationen. Sie liegen zwischen .739 (Gesprächskompetenz) und .817 (Sprachproduktion mündlich).

Normen

Eine Normierung wurde nicht angestrebt, weil dies der Natur, dem Ziel und dem Einsatzbereich des Verfahrens nicht entspricht.

Bearbeitungsdauer

Ca. 20-30 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 2013.

Copyright-Jahr

2013

Ref-ID: 20486 / P-ID: 19114