• Für den Kauf dieses Artikels müssen Sie einen Nachweis Ihrer Bezugsberechtigung erbringen. Wir akzeptieren den ausgefüllten Antrag auf Bezugsberechtigung oder eine Kopie Ihrer Abschluss-Urkunde (Bachelor, Master oder Diplom), die Sie uns mailen/faxen oder im Checkout hochladen können.

H-LAD

Heidelberger Lautdifferenzierungstest

1. Auflage 1998

von Monika Brunner, Anke Dierks, Anja Seibert

Paper and Pencil

Auf Lager

172,55 €
inkl. USt.

Einsatzbereich

Innerhalb der Sprach- und Legasthenie-Diagnostik, bei Schulkindern der Klassenstufen 1, 2, 3 und 4. Innerhalb neuropsychologischer Diagnostik.

Inhalt

Lautdiskriminationsfehler zeigen sich nachweislich in den Diktaten rechtschreibschwacher Kinder bis in das 4. und 5. Schuljahr hinein und können durch mangelnde auditive oder kinästhetische Wahrnehmungs- und Analyseleistungen verursacht sein. Untertest 1: »Lautdifferenzierung«: Minimalpaare sollen auditiv als gleich oder ungleich erkannt und anschließend nachgesprochen werden. Die zu unterscheidenden Laute bestehen in Konsonanten mit gleicher Artikulationsstelle (z.B.: d/t, g/k) und Konsonanten mit unterschiedlicher Artikulationsstelle (z.B. t/k, m/n). Die Minimalpaare enthalten sowohl reale Wörter als auch Kunstwörter. Untertest 2: »Lautanalyse«: Die ersten beiden Konsonanten von Wörtern mit Konsonantenhäufungen müssen genannt werden. Die Untertests sind professionell aufgesprochen und auf dem Tonträger enthalten. Der Test ist entweder über CD-Player (Papier-und-Bleistift-Version) durchzuführen oder über PC mit Soundkarte und üblichen Lautsprechern (PC-Version). Auswertung und Profilerstellung erfolgen rechnergestützt. Durch die Systematik des Testaufbaus lassen sich spezifische therapeutische Interventionen ableiten.

Zuverlässigkeit

Cronbachs Alpha beträgt α = .88 (2. Klasse) und α = .86 (4. Klasse).

Testgültigkeit

Korrelationen mit der Rechtschreibleistung wurden in mehreren Studien nachgewiesen (zwischen r = .55 und .62 in der 2. Klasse; r = .31 bis .33 in der 4. Klasse). Korrelationen mit der Nachsprechleistung im Mottier-Test liegen zwischen r = .54 und .61 in der 4. Klasse. Gruppenvergleiche zeigten, dass der H-LAD deutlich zwischen Legasthenikern und Nicht-Legasthenikern differenziert. In der 2. Klasse werden 30% der Varianz der Rechtschreibleistung durch die Fähigkeit zur Lautdifferenzierung erklärt.

Normen

Es liegen Prozentränge und T-Werte für die Klassenstufen 1, 2, 3 und 4 vor.

Bearbeitungsdauer

Durchführung und Auswertung beanspruchen in der PC-Version ca. 15 Minuten, in der Papier- und Bleistift-Version ca. 25 Minuten.

Erscheinungshinweis

Die Papier-Bleistift-Version ist seit 1998 lieferbar, die PC-Version seit 2002.

Copyright-Jahr

1998

Ref-ID: 18462