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IKD

Instrument zur Kodierung von Diskussionen

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Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Das IKD ist in unterschiedlichen Situationen und zu verschiedenen praktischen wie wissenschaftlichen Zwecken einsetzbar. Dazu gehören u. a.: Teamdiagnostik, Unterstützung von Kommunikationstrainings, Analyse von Entscheidungssitzungen, Verhandlungen oder Mitarbeitergesprächen.

Inhalt

Das Instrument zur Kodierung von Diskussionen (IKD) ist ein neues Verfahren, mit dem Kommunikationsprozesse in Organisationen zeitökonomisch Akt für Akt kodiert und analysiert werden können. Mit dem IKD lässt sich detailliert untersuchen, wer etwas an wen, wie und mit welcher funktionalen Bedeutung gesagt hat und wie dieser Sprechakt beantwortet wurde. Durch die Zeitökonomie können größere Anzahlen von Gruppen und Kommunikationssituationen standardisiert beobachtet und analysiert werden. Die Nutzerfreundlichkeit des Verfahrens wird durch ein Computerprogramm zur direkten Dateneingabe und Auswertung erhöht. Dieses Programm erlaubt zusätzlich eine direkte Übersetzung der Kodierungen in eine grafische Form, die zu Feedbackzwecken genutzt werden kann. Mit dem IKD werden zwei Arten von Kommunikationsebenen gleichzeitig untersucht: die interpersonale und die funktionale Bedeutung einer Aussage. Die interpersonale Bedeutung eines Aktes wird auf den beiden grundlegenden Dimensionen Dominanz (Submissivität-Dominanz) und Affiliation (Feindlichkeit-Freundlichkeit) bewertet. Dabei wird mit einem spezifischen Kodierungsprinzip insbesondere nonverbales Verhalten berücksichtigt. Die funktionalen Basiskategorien stehen in der theoretischen Tradition der Interaktions-Prozess-Analyse (IPA) und der Konferenzkodierung (KONFKOD).

Hinweis

Das "Instrument zur Kodierung von Diskussionen (IKD)" [Schermuly & Scholl, 2010] des Hogrefe Verlags ist ein neues Verfahren, mit dem Kommunikationsprozesse zeitökonomisch Akt für Akt kodiert und analysiert werden können. Mit dem IKD lässt sich detailliert untersuchen, wer etwas an wen wie und mit welcher funktionalen Bedeutung gesagt hat und wie dieser Sprechakt beantwortet wurde.

Die Codierung kann entweder direkt im Auswerteprogramm erfolgen oder aber zu einem späteren Zeitpunkt in das Auswerteprogramm übertragen werden. Die Auswertung erfolgt in jedem Fall schnell und komfortabel durch das im kompletten Test enthaltene Programm. Es bietet

  • eine schnelle und komfortable Eingabe der Rohwerte mit der PC-Tastatur
  • eine direkte Übersetzung der Kodierungen in eine grafische Form, die zu Feedbackzwecken genutzt werden kann
  • die Speicherung der Daten
  • einen schnellen Überblick über alle gespeicherten Probandendaten
  • ein ausführliches Hilfesystem

Systemvoraussetzungen:

  • Prozessor: 1,4 GHz, z.B. Intel® Pentium® 4 oder höher
  • Betriebssystem: Microsoft Windows® 2000 / XP / VISTA und Windows 7
  • Arbeitsspeicher: 256 MB frei
  • Verfügbarer Festplattenspeicher: 170 MB frei
  • Bildschirmauflösung: 1024 x 768 Pixel (Grafikkarte XGA)
  • CD-ROM-Laufwerk

Zuverlässigkeit

Ein reliabler Einsatz in der videounterstützten Anwendung konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden. Die Beobachterübereinstimmungswerte liegen auf dem Aktniveau zwischen .65 und .85. Bei einer Echtzeitanwendung kann auf dem Aktniveau mit einem durchschnittlichen Wert von .56 gerechnet werden. Durch eine Aggregation der Daten wird eine Übereinstimmungserhöhung möglich.

Testgültigkeit

In verschiedenen Studien konnten hypothesenkonforme Zusammenhänge zwischen Selbsteinschätzungen interpersonaler Dominanz und Affiliation, den BIG-Five-Variablen Extraversion und Verträglichkeit sowie Variablen aus dem BIP-Verfahren (Führungsmotivation, Durchsetzungsstärke) und dem entsprechenden Diskussionsverhalten von Personen, das mit dem IKD kodiert wurde, nachgewiesen werden. Weiterhin konnten in einer Validitätsstudie das interpersonale und das funktionale Rollenverhalten von Führern und Geführten sowie das Priming unterschiedlicher Interaktionsstile nachgewiesen werden. Hohe Übereinstimmungen bestehen darüber hinaus zwischen der KONFKOD und dem IKD bezüglich der funktionalen Basiskategorien und der Gesprächsbeteiligung der Teilnehmer.

Bearbeitungsdauer

Bei einer videounterstützten Komplettanwendung (inklusive Kurzprotokollierung der Inhalte) muss für eine Stunde Kommunikation lediglich das drei- bis vierfache an Kodierzeit aufgewendet werden. Nimmt man eine Reliabilitätssenkung in Kauf (die sich durch partielle Zusammenfassungen wieder ausgleichen lässt), so ist das IKD auch in Echtzeit einsetzbar.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 2011.

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