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IDS

Intelligence and Development Scales

Intelligenz- und Entwicklungsskalen für Kinder von 5-10 Jahren

von Alexander Grob, Christine S. Meyer, Priska Hagmann-von Arx

Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Die IDS erlauben eine differenzierte entwicklungspsychologische Standortbestimmung für Kinder im Alter von 5;0 bis 10;11 Jahren für die kognitive Entwicklung (Intelligenz) und die allgemeine Entwicklung. Die IDS eignen sich für das gesamte Spektrum der Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik, für die Schuleingangsdiagnostik sowie für den klinischen Bereich.

Sprachfassungen

Dieses Verfahren ist außerdem in einer polnischen und tschechisch/slovakischen Fassung lieferbar.

Inhalt

Die IDS haben ihre Wurzeln in der europäischen Testtradition von Alfred Binet und Josefine Kramer. Als Testbatterie konzipiert, werden in den IDS den Kindern vergleichbare Aufgabentypen mit altersentsprechenden Schwierigkeitsgraden vorgelegt, die sie spielerisch lösen können. Inhaltlich wird zwischen der kognitiven und der allgemeinen Entwicklung unterschieden. Diese umfassen folgende Funktionsbereiche und Untertests:

Kognitive Entwicklung:

Kognition

  • Wahrnehmung Visuell
  • Aufmerksamkeit Selektiv
  • Gedächtnis Phonologisch
  • Gedächtnis Räumlich-Visuell
  • Gedächtnis Auditiv
  • Denken Konzeptuell
  • Denken Bildlich

    Allgemeine Entwicklung:

    Psychomotorik
  • Grobmotorik
  • Feinmotorik
  • Visuomotorik

    Sozial-Emotionale Kompetenz
  • Emotionen Erkennen
  • Emotionen Regulieren
  • Soziale Situationen Verstehen
  • Sozial Kompetent Handeln

    Mathematik
  • Denken Logisch-Mathematisch

    Sprache
  • Sprache Expressiv
  • Sprache Rezeptiv

    Leistungsmotivation
  • Durchhaltevermögen
  • Leistungsfreude

    Die IDS Testresultate liefern inter- und intraindividuelle Profile für den kognitiven und allgemeinen Entwicklungsstand. Die kognitiven Untertests können darüber hinausgehend zu einem Intelligenzwert verrechnet werden. Das Testmaterial ist attraktiv gestaltet, altersgerecht und zeitgemäss. Die Testdurchführung ist klar strukturiert und zeitökonomisch einsetzbar. Ein modulartiger Aufbau ermöglicht eine flexible Testhandhabung. Ein Auswertungsprogramm liegt vor. Eine grafische Zusammenfassung der diagnostischen Befunde zwecks Kommunikation an Eltern und Lehrkräfte kann ausgedruckt werden. Hervorzuheben sind ausserdem die überwiegend sprachfreie Erfassung der Kognition (Intelligenz) sowie die fundierte und multidimensionale Erfassung sozial-emotionaler Kompetenzen.

    2., überarbeitete Auflage des Manuals
    Die überarbeitete Auflage des Manuals beinhaltet unter anderem ergänzende Informationen zur Durchführung und Auswertung des Tests, Angaben zu Testalteräquivalenten sowie aktuelle Forschungsergebnisse bzw. Validierungsstudien (z. B. Hinweise auf Heterogenität bzw. Homogenität von Intelligenz- und Entwicklungsprofilen; aktuelle Untersuchung zur Vorhersagevalidität der IDS in Bezug auf Schulnoten; Klassifikationsmatrix zur Einordnung der IDS Untertests in Bezug auf deren kulturelle Abhängigkeit und Sprachgebundenheit; Ergebnisse aus einer Studie mit Kindern mit Migrationshintergrund, die darauf hinweisen, dass die mit den IDS erfassten Aspekte der Kognition als relativ sprach- und kulturunabhängig aufgefasst werden können).

    Fallbuch IDS (seit Januar 2012 separat erhältlich)
    Nach einer Einführung in die Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik mit den IDS veranschaulicht das Buch anhand 20 einheitlich aufgebauter Fallbeispiele die Vielfalt der Einsatzgebiete der IDS für Kinder von 5 bis 10 Jahren in der psychologischen, psychiatrischen und pädiatrischen Anwendungspraxis. Die Profilinterpretationen beziehen sich auf die Einschulung, Lese- und Rechtschreibstörungen, spezifische Sprachentwicklungsstörungen, geistige Behinderung, Lernbehinderung, Hochbegabung, aggressive Verhaltensauffälligkeiten, Störungen des Sozialverhaltens, Asperger Syndrom und neuropädiatrische Auffälligkeiten. Es werden inter- und intraindividuelle Stärken und Schwächen des Kindes herausgearbeitet. Testanwender erhalten in diesem Band praxisorientierte Hilfen für die Auswertung und Interpretation der IDS Testergebnisse. Ein Glossar zu wichtigen Fragen zu den IDS rundet das Fallbuch ab.

  • Seminar

    Seminar zu den IDS
    Eine schnelle und sichere Einarbeitung zur Anwendung der IDS 5;0 - 10;11 Jahren, bietet das eintägige Seminar.

    Hinweis

    Systemvoraussetzungen: IBM-kompatibler PC 800 MHz, 512 MB RAM, CD/DVD-Laufwerk, Betriebssystem Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7, 8 und 10 (32bit und 64bit)
    Das Auswerteprogramm ist nur in einer Einplatzversion erhältlich.

    Weblink

    Weitere Informationen zu den IDS finden Sie unter:

    www.intelligence-and-development-scales.com

    Zuverlässigkeit

    Sämtliche Untertests weisen progressive altersgebundene Schwierigkeitsindizes auf. Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der Untertests variiert in der kognitiven Entwicklung zwischen α = .68 und α = .96 sowie in der allgemeinen Entwicklung zwischen α = .58 und α = .88. Für den Intelligenzwert beträgt die interne Konsistenz α = .92. Die nicht disattenuierte Retestreliabilität nach durchschnittlich 15 Monaten variiert in den Untertests der kognitiven Entwicklung zwischen r = .52 und r = .81 sowie in den Untertests der allgemeinen Entwicklung zwischen r = .34 und r = .88. Für den Intelligenzwert beträgt die nicht disattenuierte Retestreliabilität r = .83.

    Testgültigkeit

    Bezüglich der Konstruktvalidität zeigt sich, dass für alle IDS Untertests deutliche und kontinuierliche Alterstrends vorliegen. Geringe bis mittlere Skaleninterkorrelationen belegen, dass alle Bereiche zum allgemeinen Stand der Intelligenz und der Entwicklung beitragen, hinge-gen einen je eigenständigen Entwicklungsaspekt repräsentieren. Faktorenanalysen belegen eine der Konzeption entsprechende Skalenstruktur. Die Prüfung der Kriteriumsvalidität erfolgte durch Vergleiche mit dem HAWIK-IV, mit Schulleistungstests, mit dem WET sowie Fremdeinschätzungsverfahren. Darüber hinausgehend liegen umfangreiche differentielle Validierungsstudien mit hochbegabten Kindern (n = 77), lernbehinderten Kindern (n = 25), fremdsprachigen Kindern (n = 73), Kindern mit ADHS (n = 27), Kindern mit Asperger Syndrom (n = 38) sowie aggressiv verhaltensauffälligen Kindern (n = 61) vor.

    Normen

    Die IDS wurden in den Jahren 2007 und 2008 in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 1330 Kindern im Altersbereich 5;0 bis 10;11 Jahre normiert.

    Bearbeitungsdauer

    Die Testdurchführung ist klar strukturiert und angesichts der Reichhaltigkeit an diagnostischer Information zeitökonomisch (Durchführung Gesamttest 90 bis 120 min). Um eine der individuellen Abklärungssituation entsprechende Testung zu ermöglichen, können die IDS auch modular eingesetzt werden: Durchführung Kognition (zur Intelligenzwertberechnung) ca. 45 min, Psychomotorik ca. 10 min, Sozial-Emotionale Kompetenz ca. 15 min, Mathematik ca. 10 min, Sprache ca. 10 min.

    Erscheinungshinweis

    2009

    Ref-ID: 0314701