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GSV

Glücksspielskalen für Screening und Verlauf

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Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Erwachsene. Ambulante und stationäre Beratungs- und Behandlungszentren für problematische und pathologische Glücksspieler. Einzel- und Gruppentest.

Inhalt

Die Glücksspielskalen für Screening und Verlauf bestehen aus den zwei Selbstbeurteilungsinstrumenten Kurzfragebogen zum Glücksspielverhalten (KFG) und Schweriner Fragebogen zum Glücksspielen (SFG). Die beiden Fragebögen können separat eingesetzt werden und ergänzen sich in ihren diagnostischen Eigenschaften. Der KFG besteht aus insgesamt 20 Aussagen zum Glücksspielverhalten. Er wurde als Screening-Verfahren konzipiert und erlaubt eine Einschätzung darüber, ob und mit welchem Schweregrad eine klinisch relevante Glücksspielproblematik vorliegt. Durch den Vergleich mit empirisch bestimmten Cut-off-Werten ist eine Abgrenzung des pathologischen Glücksspielens von einem unauffälligen Glücksspielverhalten möglich. Der SFG besteht aus insgesamt 15 Aussagen zu Gefühlen und Gedanken hinsichtlich des Glücksspielens innerhalb der letzten sieben Tage. Damit liegt ein Instrument vor, das die kognitive und emotionale Involviertheit in das Glücksspielen auch dann erfassen kann, wenn aufgrund von Behandlungsbedingungen eine Glücksspielabstinenz eingehalten wird. Der SFG ist veränderungssensitiv und kann eingesetzt werden, um Veränderungen im Behandlungs- oder Krankheitsverlauf zu erfassen oder den Behandlungserfolg zu messen. Es liegen Übersetzungen des KFG ins Englische, Französische, Spanische, Italienische, Polnische, Russische und Türkische vor, sowie eine Übersetzung des SFG ins Englische. Interessenten, welche fremdsprachige Fragebögen einsetzen wollen, wenden sich bitte an die Lizenzabteilung des Hogrefe-Verlages (E-Mail: lizenzen@hogrefe.de).

Zuverlässigkeit

Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) des KFG beträgt in der Normstichprobe α = .79 und in einer Stichprobe mit stationär behandelten Glücksspielern α = .84. Die interne Konsistenz des SFG liegt in zwei klinischen Stichproben pathologischer Glücksspieler bei α = .91 und α = .93.

Testgültigkeit

Studien zur konvergenten Validität zeigen sowohl für den KFG als auch den SFG erwartungskonforme Zusammenhänge mit konstruktnahen Verfahren (u.a. Anzahl erfüllter DSM-IV-Kriterien für das Vorliegen von pathologischem Glücksspielen, GSI der SCL-90-R). Für beide Verfahren wurden signifikante Gruppenunterschiede zwischen Glücksspielern und Kontrollgruppen nachgewiesen.

Normen

Für den KFG liegen Prozentränge aus einer Normstichprobe von 558 beratenen/behandelten Glücksspielern vor. Für den SFG liegen Prozentränge aus einer klinischen Normstichprobe von 362 pathologischen Glücksspielern vor.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungszeit des KFG und des SFG liegt jeweils bei etwa 5 bis 10 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 2013.

Ref-ID: 0147701