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APM

Advanced Progressive Matrices

Deutsche Bearbeitung und Normierung hrsg. von S. Bulheller, H. O. Häcker

1. Auflage 1998

von J.C. Raven, J. Raven, J.H. Court

Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Jugendliche und Erwachsene ab 12 Jahren. Individuell und Gruppe.

Inhalt

Die Advanced Progressive Matrices (APM) liefern eine sprachfreie Beurteilung des allgemeinen intellektuellen Niveaus bei Jugendlichen und Erwachsenen. Die APM gehören zur Verfahrensgruppe der Raven-Matrizen-Tests und stellen in diesem Rahmen eine Version für ein überdurchschnittliches kognitives Leistungsniveau dar, d.h. die Aufgabenschwierigkeit der APM ist höher als bei den anderen Verfahren der Instrumentengruppe, SPM und CPM. Die Aufgaben bestehen aus geometrischen Figuren bzw. Mustern, in denen ein Element ausgelassen wurde. Aus acht Antwortalternativen ist von den Probanden diejenige zu wählen, die das Muster korrekt ergänzt. Die Aufgaben sind nach Schwierigkeitsgrad geordnet und in zwei separaten Aufgabenheften (Set I und II) zusammengefasst. Das Set I umfasst 12 Aufgaben, Set II 36 Aufgaben. Set I wird entweder zur Vorbereitung des Einsatzes von Set II oder als Screening-Instrument eingesetzt. Durch den Einsatz eines Zeitlimits kann die intellektuelle Effizienz der Probanden beurteilt werden.

Zuverlässigkeit

Zahlreiche Untersuchungen, bei denen der Test in einem Zeitintervall von sechs bis acht Wochen zweimal bearbeitet wurde, weisen Retest-Reliabilitäten von .76 bis .91 nach. Die interne Konsistenz von Set II, berechnet über die Testhalbierung, liefert Werte zwischen .83 und .87.

Testgültigkeit

Neben den Korrelationen zu anderen Intelligenztests (bspw. Wechsler Intelligenztest für Erwachsene), die meist zwischen r = .25 und r = .50 liegen, wird Wert auf die Vorhersagevalidität im beruflichen Umfeld gelegt. Bei einer Gruppe von 1.120 Managern wurde ein Zusammenhang von r = .20 zwischen den Testwerten in den APM und der Beurteilung der Leistung im Unternehmen ermittelt. Im Vergleich zu umfangreicheren Testbatterien liegen die APM im Hinblick auf die prädiktive Validität in etwa gleich.

Normen

Die deutschen Normwerte wurden 1997 erhoben und beruhen auf 1.142 Testpersonen, die eine annähernd repräsentative Stichprobe der Bewerber um Ausbildungsplätze bzw. von Berufsanfängern darstellen. Angegeben werden PR- und T-Werte, getrennt nach Altersgruppen und schulischer Vorbildung, sowie PR- und T-Werte für die Gesamtgruppe für Set I, Set II und für beide Sets zusammen.

Bearbeitungsdauer

Set I und Set II zusammen etwa 1 Stunde, Set II alleine etwa 40 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 1998.

Copyright-Jahr

1998

Ref-ID: 17970