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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Ab 17 Jahre.
Das Verfahren:
Das TIPI setzt Maßstäbe für die Diagnostik von Dimensionen und Fassetten der normalen und gestörten Persönlichkeit. Das Verfahren wurde nach dem ordinalen Rasch-Modell konstruiert und basiert auf dem Vier-Plus-X-Faktorenmodell der Persönlichkeit, einer Verallgemeinerung des Fünf-Faktoren-Modells. Es umfasst vier Globalskalen zur Messung der Big Four: Neurotizismus/geringe seelische Gesundheit; Extraversion/Offenheit; Unverträglichkeit vs. Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit/Kontrolliertheit sowie 34 Primärskalen zur Messung der Fassetten der Big Four. Das TIPI umfasst 254 Items (durchschnittlich 7 Items pro Skala). Das TIPI wird standardmäßig nach dem Raschmodell ausgewertet und liefert standardisierte Personenparameter oder Skalenscores. Das Verfahren liegt in einer computergestützten und einer Papier-Bleistift-Version vor. Die Auswertung erfolgt in beiden Fällen computergestützt.
Zuverlässigkeit:
Die Reliabilitäten liegen zwischen r = .94 und r = .53 (M = .78). Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) liegen zwischen .94 und .68 (M = .80). Die Retest-Reliabilitäten nach einem Jahr liegen bei den Personenparametern zwischen .88 und .64 (M = .77) und bei den Skalenscores zwischen .89 und .67 (M = .80). Das TIPI verfügt über eine gute Profilreliabilität.
Gültigkeit:
Alle Skalen verfügen nach Expertenurteilen über eine gute Inhaltsvalidität. Die Vier-Faktoren-Struktur der 34 Primärskalen ist invariant hinsichtlich Geschlecht und Alter. Die zahlreichen Validitätsstudien mit anderen Verfahren (NEO-PI-R, DAPP-BQ, FPI-R, PSSI, FVE), mit Fremdeinschätzungen der Persönlichkeit sowie mit Kriteriumsgruppen liefern klare Validitätsbelege.
Normen:
Es liegen Normen für zehn verschiedene alters- und geschlechtsspezifische Subgruppen vor (N = 1.026).
Bearbeitungsdauer:
Etwa 45 Minuten.
In Anwendung seit 2003.