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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Jugendliche und Erwachsene. Hirngeschädigte Patienten. Der TKS ist für die neuropsychologische Diagnostik und Forschung geeignet.
Das Verfahren:
Der TKS erfasst die komplexe neuropsychologische Funktion des kognitiven Schätzens, an der exekutive Funktionen und auch der Abruf semantischen Wissens sowie der Umgang mit Zahlen und Maßeinheiten beteiligt sind. Die Leistungen der im Alltag gebräuchlichen Dimensionen des Schätzens Größe, Gewicht, Anzahl und Zeit werden durch den TKS überprüft. Die Aufgaben der Dimensionen Größe, Gewicht und Anzahl werden mit Abbildungen veranschaulicht. Bei der Dimension Zeit werden Fragen zur Dauer bestimmter Ereignisse gestellt. Als Antwort wird eine quantitative Angabe mit der zugehörigen Maßeinheit gefordert. Für jede Frage liegen standardisierte Bereiche richtiger Nennungen vor. Zudem besteht die Möglichkeit einer ebenfalls standardisierten Auswertung so genannter extremer Fehlschätzungen.
Zuverlässigkeit:
Die Reliabilität (Cronbachs Alpha) liegt bei α = .76.
Gültigkeit:
Sowohl bei Hirngesunden als auch bei allen untersuchten Patientengruppen korreliert die Leistung im TKS mit dem allgemeinen Wissen (r = .26 bis r = .46). Bei Dementen ist die Leistung im TKS mit der Demenzausprägung (MMST) korreliert (r = .43). Die Anzahl extremer Fehler korreliert bei Dementen und Korsakow-Patienten mit exekutiven Funktionen und Arbeitsgedächtnisleistungen (r = .29 bis r = .41).
Normen:
Mittelwerte und Standardabweichungen für hirngesunde Probanden (N = 171), Demente (N = 50), Korsakow-Patienten (N = 50), schizophrene (N = 26) und depressive (N = 23) Patienten. Zudem werden zur einfacheren Auswertung Cut-Off-Werte angegeben.
Bearbeitungsdauer:
Ca. 5 Minuten.
In Anwendung seit 2002.