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Strukturiertes Tinnitus-Interview

STI

Strukturiertes Tinnitus-Interview

von G. Goebel, W. Hiller
Preis: 79,00 €

Test komplett bestehend aus:

Test komplett bestehend aus: Manual, 5 Interviewleitfäden, 5 Auswertungsbogen, Illustrationskarte und Mappe

Produktinformationen

Einsatzbereich:
Patienten ab 15 Jahren mit vorübergehendem oder chronischem Tinnitus jeglicher Ätiologie.
Das Verfahren:
Das STI entstand auf der Basis langjähriger Erfahrung mit der Behandlung von Tinnituspatienten in der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Roseneck. Es bildet als halbstandardisiertes Interview die Grundlage der diagnostischen Befunderhebung und der Therapieplanung und ist als Ergänzung zum «Tinnitus-Fragebogen» (Goebel & Hiller, 1998) gedacht: Zum einen erfasst das STI als Fremdbeurteilungsverfahren differenzierte Daten zur Anamnese und Ätiologie, zum anderen erlaubt der persönliche Kontakt und die Möglichkeit zum freien Antworten eine umfassendere Analyse von Besonderheiten der psychosomatischen Krankheitsentwicklung. Der Diagnostiker erhält so Informationen zur Tinnitus-Anamnese, zu assoziierten Problemfeldern, ätiologischen Faktoren des Tinnitus und bisher durchgeführten therapeutischen Maßnahmen. Zusätzlich zu dieser qualitativen Beschreibung der Situation des Patienten ermöglichen Fragen zu den psychologischen Aspekten des Tinnitus eine quantitative Auswertung und die Erstellung eines «Belastungsprofils».
Zuverlässigkeit:
Die Retest-Reliabilität der Gesamtskala beträgt rtt = .90 (Subskalen: rtt = .78 bis rtt = .86). Die interne Konsistenz der Gesamtskala weist ein Cronbachs Alpha von α = .92 auf (Subskalen: α = .62 bis α = .80).
Gültigkeit:
Es fanden sich positive Korrelationen mit korrespondierenden Skalen des Tinnitus-Fragebogens sowie mit Skalen aus der Symptom Checkliste (SCL-90-R) und dem Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI-R), die psychologische Belastungsmerkmale erfassen. Des Weiteren ist eine hohe Änderungssensitivität belegt.
Normen:
Für die quantitative Auswertung des Teils «Psychologische Beeinträchtigungen» liegen Prozentränge sowohl für die Gesamtstichprobe (N = 269) als auch spezifisch für ambulante (N = 138) oder stationäre Patienten (N = 131) vor.
Bearbeitungsdauer:
20 bis 30 Minuten.

In Anwendung seit 2001.
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