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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Ab 15 Jahre. Einsatz im klinischen Bereich und in der experimentellen Angst- und Stressforschung.
Das Verfahren:
Dieses in den USA erfolgreich in Forschung und klinischer Praxis eingesetzte Verfahren basiert auf der Unterscheidung von Angst als Zustand und Angst als Eigenschaft. Das Trait-Modell der Angst, auf dem fast alle bisher entwickelten allgemeinen oder bereichsspezifischen Angstfragebogen beruhen, wurde bei der Konzeption des STAI um den Aspekt der Angst als vorübergehendem emotionalen Zustand, der in seiner Intensität über Zeit und Situation variiert (State-Angst), erweitert. Angst als relativ überdauerndes Persönlichkeitsmerkmal (Trait-Angst, Ängstlichkeit) bezieht sich demgegenüber auf individuelle Unterschiede in der Neigung zu Angstreaktionen. Die zwei Skalen des STAI mit jeweils 20 Items dienen der Erfassung von Angst als Zustand (State-Angst) und Angst als Eigenschaft (Trait-Angst).
Zuverlässigkeit:
Interne Konsistenz für beide Skalen α = .90; Retestreliabilitäten bei der Trait-Angstskala (nach 63 Tagen) r = .77 bis r = .90; erwartungsgemäß niedriger fielen die Retestreliabilitäten für die State-Angstskala aus (r = .22 bis r = .53).
Gültigkeit:
Die Korrelationen der Trait-Angstskala mit der Skala zur Messung Manifester Angst (MAS) von Lück und Timaeus liegen zwischen r = .73 und r = .90. Die kriterienbezogene Validität wurde durch Korrelation mit anderen Testskalen (u.a. FPI, EPI, EWL, BIV, Paranoid-Depressivitäts-Skala, Beschwerdenliste und verschiedene subjektive Stress-Skalen) ermittelt.
Normen:
T-, Stanine- und Prozentrang-Werte für die Trait-Angst (Altersstufen 15 bis 70; 1.107 Männer und 1.278 Frauen). Referenzwerte für studentische und für verschiedene klinische Gruppen.
Bearbeitungsdauer:
Etwa 3 bis 6 Minuten für jede Skala.
In Anwendung seit 1981.