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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Fragebogen zur Selbstbeurteilung psychischer Störungen bei Jugendlichen von 11 bis 16 Jahren. Individual- und Gruppentest. Verwendung in der klinisch-psychologischen und pädagogisch-psychologischen Praxis und Forschung.
Das Verfahren:
Das SPS-J ist ein sehr ökonomisches Verfahren zur Erfassung psychischer Störungen im Jugendalter. Sowohl Durchführung als auch Auswertung nehmen dank des anwenderfreundlich und praktikabel gestalteten Testmaterials nur wenige Minuten in Anspruch.
32 Items erfassen folgende vier Bereiche: Aggressiv-dissoziales Verhalten, Ärgerkontrollprobleme, Ängstlichkeit/Depressivität, Selbstwertprobleme.
Die ersten beiden Subtests können den externalisierenden Störungen zugeordnet werden, während die letzten beiden Subtests internalisierende Störungen erheben. Der Gesamtwert bildet ein globales Maß zur Einschätzung psychischer Störungen ab.
Zuverlässigkeit:
Die internen Konsistenzen sind mit α = .76 und α = .85 als gut zu bewerten und die Retest-Reliabilitäten nach sechs Wochen als zufriedenstellend (.55 ? rtt ? .73).
Gültigkeit:
Faktorenanalytische Befunde unterstützen weitgehend die Itemzuordnung zu den vier Subtests des SPS-J. Korrelationsanalysen zeigen, dass sich die vier Sub- und die beiden Sekundärtests hinreichend voneinander abgrenzen lassen. Die moderaten bis hohen Korrelationen des SPS-J mit den inhaltlich ähnlich operationalisierten Kennwerten des Youth Self-Report (YSR) unterstützen eine konvergente Validität. Erste klinische Studien weisen außerdem auf eine kriterienbezogene Validität hin.
Normen:
Das SPS-J wurde an N = 669 Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren normiert. Es liegen T-Wert- und Prozentrang-Normen vor.
Bearbeitungsdauer:
Altersabhängig zwischen 5 und 15 Minuten.
In Anwendung seit 2005.