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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Kinder von 7 bis 13 Jahren. Verwendung in der psychologischen und pädagogischen Beratung bei Schulversagens-, Leistungs-, Prüfungs- oder sozialen Ängsten.
Das Verfahren:
Der SAT ist ein verbalthematisches Verfahren, das Schülerängste aufspüren will. Es werden 10 Bildtafeln zu schulisch bedeutsamen Situationen dargeboten, zu denen das Kind jeweils eine Geschichte erzählt. Im Gegensatz zum ursprünglichen Murray-TAT soll versucht werden, bei konsequenter Standardisierung über zehn Bildtafeln mit einheitlicher thematischer Valenz und eindeutigem, aber abgestuften Anreizwert sowie durch eine angemessene Auswertung das Motivsystem «Schulangst» zu diagnostizieren. Auf dem Hintergrund psychodynamischer und motivationaler Persönlichkeitstheorien werden die Geschichten nach fünf Merkmalsbereichen der Angst (Emotionale Befindlichkeit, Körperliche Zeichen, Ich-Abwertung, Soziale Angst und Zukunftsorientierte Bedrohung) inhaltsanalytisch ausgewertet. Für Berater, Therapeuten und Pädagogen stellt der SAT ein bewährtes Instrument für Diagnose und Prognose dar.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz der einzelnen Merkmalsbereiche liegt zwischen r = .50 und r = .72, die des gesamten Tafelfeldes bei r = .72.
Gültigkeit:
Korrelationen der Merkmalsbereiche mit Außenkriterien (Fragebogen, Schulleistung) und quantitativen Messdaten (Reaktionszeit) liegen zwischen r = .20 bis r = .52.
Normen:
Über Experten-Ratings liegen relative Antwort-Normen für die Verrechnung und Gewichtung von Angstaussagen vor.
Bearbeitungsdauer:
Etwa 30 bis 60 Minuten.
In Anwendung seit 1978.