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Produktinformationen
Einsatzbereich:
18-65 Jahre. Patienten mit Panikstörung und/oder Agoraphobie (nach ICD-10 oder DSM-IV). Einsatz zur Bestimmung des Schweregrades der Störung im Rahmen der Therapieeffizienzkontrolle bei psychotherapeutischer oder psychopharmakologischer Behandlung.
Das Verfahren:
Die Panik- und Agoraphobie-Skala besteht aus 13 Items, die zu 5 Subscores zusammengefasst werden sowie einem Zusatzitem (unerwartete vs. erwartete Panikattacken). Die 5 Subscores umfassen die Bereiche Panikattacken, agoraphobe Vermeidung, antizipatorische Angst, Einschränkungen im täglichen Leben sowie Gesundheitssorgen (Befürchtung körperlicher Schäden bzw. Befürchtung einer organischen Ursache). Diese Subscores können getrennt ausgewertet werden. Der Gesamtwert der Skala umfasst alle durch die Angststörung beeinträchtigten Bereiche. Der Test ist als Fremd- und Selbstbeurteilungsversion erhältlich.
Zuverlässigkeit:
Die Test-Retest-Reliabilität liegt bei der Fremdbeurteilung bei r = .78. Die interne Konsistenz liegt bei der Fremdbeurteilung bei α = .85, bei der Selbstbeurteilung bei α = .86.
Gültigkeit:
Die Korrelation der Fremdbeurteilung mit CGI liegt bei r = .91, die Korrelation der Selbstbeurteilung mit CGI bei r = .76.
Normen:
Es liegen Normwerte von 452 Patienten mit Panikstörung vor.
Bearbeitungsdauer:
Die Durchführungszeit liegt bei der Fremdbeurteilungsversion bei etwa 8 Minuten, bei der Selbstbeurteilungsversion bei etwa 15 Minuten.
In Anwendung seit 1997.