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Multidimensionale Selbstwertskala

MSWS

Multidimensionale Selbstwertskala

von A. Schütz, I. Sellin
Preis: 66,00 €

Test komplett bestehend aus:

Test komplett bestehend aus: Manual, 5 Fragebogen, 5 Profilbogen, 2 Schablonen und Mappe

Prospekt

Produktinformationen

Einsatzbereich:
Status- und Prozessdiagnostik, z.B. im Rahmen der Eingangsdiagnostik und Therapieerfolgsmessung.
Das Verfahren:
Die MSWS ist eine multidimensionale Selbstbeschreibungsskala zur Erfassung von Fassetten der Selbstwertschätzung bei Jugendlichen und Erwachsenen. Der Aufbau und die Struktur der Skala basieren auf theoretischen Modellvorstellungen und den Ergebnissen faktorenanalytischer Untersuchungen. Hintergrund ist ein hierarchisches Mehr-Fassettenmodell der Selbstwertschätzung. Mit insgesamt 32 Items werden sechs Fassetten erfasst: - Emotionale Selbstwertschätzung (ESWS), - Soziale Selbstwertschätzung – Sicherheit im Kontakt (SWKO), - Soziale Selbstwertschätzung – Umgang mit Kritik (SWKR), - Leistungsbezogene Selbstwertschätzung (LSWS), - Selbstwertschätzung Physische Attraktivität (SWPA), - Selbstwertschätzung Sportlichkeit (SWSP). Die Subskalen können zu den übergeordneten Skalen "Allgemeine Selbstwertschätzung (ASW)" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung (KSW)" zusammengefasst werden. Außerdem ist die Bildung eines Gesamtwerts (GSW) möglich. Die Auswertung und Interpretation der MSWS wird mit Hilfe von Anwendungsbeispielen verdeutlicht.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der Gesamtskala liegt bei .93. Die interne Konsistenz der einzelnen Subskalen liegt zwischen .75 und .87.
Gültigkeit:
Die erwartete Fassettenstruktur ließ sich mittels Hauptkomponentenanalyse nachweisen. Empirische Befunde belegen die konvergente und diskriminante Validität der Gesamtskala und der Teilskalen, z.B. korreliert der Gesamtwert .76 mit der deutschen revidierten Rosenberg-Skala; mit dem Narzissmusinventar NPI dagegen erwartungsgemäß nur .34. In klinischen Studien konnte außerdem belegt werden, dass Patienten mit unterschiedlichen Störungsbildern signifikant niedrigere Werte auf allen Skalen erreichten als Kontrollpersonen (Effektstärke d zwischen .68 und 1.21). Auch zwischen verschiedenen Patientengruppen wurden Unterschiede gefunden. Veränderungen im Laufe von stationären Psychotherapien konnten mit der Skala deutlich abgebildet werden.
Normen:
Die Normierung basiert auf einer Stichprobe von über 400 Personen mit einer Altersspanne von 14 bis 92 Jahren, die bzgl. Geschlecht und Bildung heterogen zusammengesetzt ist. Für Männer und Frauen werden getrennte Normtabellen mit T-Werten und Prozenträngen sowie Konfidenzintervallen ausgewiesen. Kritische Differenzen für die Interpretation von Unterschieden zwischen Subskalen oder bei der Veränderungsmessung werden angegeben.
Bearbeitungsdauer:
Die Durchführung dauert ca. 10 Minuten, die Auswertung etwa 5 Minuten.

In Anwendung seit 2006.
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