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Produktinformationen
Einsatzbereich:
11 - 85 Jahre. Einzeltest.
Das Verfahren:
Der K-TIM ist ein umfassender und differenzierender Intelligenztest. Der Test verlängert den Anwendungsbereich der K-ABC in das Jugend- und Erwachsenenalter, jedoch unter anderer theoretischer Schwerpunktsetzung. Der K-TIM basiert auf Theorien und empirischen Belegen aus der Neuropsychologie und der Kognitiven Psychologie, primär auf der bekannten Theorie fluider und kristalliner Intelligenzanteile von Horn und Cattell.
Es wurden bewusst sprachfrei gestaltete Untertests einbezogen wie z.B. Figurales Gedächtnis. Der K-TIM differenziert sowohl im Bereich des auditiven und visuellen Kurzzeitgedächtnisses als auch im Abruf visueller und auditiv gespeicherter Informationen nach einem Intervall von ca. 20 Minuten (verzögerte Erinnerung). Das Verfahren wurde hinsichtlich Durchführung, Auswertung und Interpretation objektiv und besonders anwenderfreundlich gestaltet. Die Auswertung ermöglicht die Ermittlung von Konfidenzintervallen und die Überprüfung der statistischen und klinischen Relevanz der ermittelten Profile. Das Handbuch stellt außerdem umfangreiche Möglichkeiten zur Interpretation und Analyse von Untertestprofilen vor. Die intensive 1:1 Situation ermöglicht dem Testleiter vielfältige Möglichkeiten zur Verhaltensbeobachtung. Hierbei ist zu beachten, dass die Ergebnisse in geringerem Umfang von der kognitiven Verarbeitungsgeschwindigkeit der Testperson abhängig sind als bei ähnlichen Verfahren, wodurch eine Benachteiligung vor allem älterer Probanden vermieden wird.
Die Skala fluider Intelligenz umfasst die Untertests Symbole lernen, Zeichen entschlüsseln und Logische Denkschritte. Die Skala kristalliner Intelligenz beinhaltet die Untertests Worträtsel, Auditives Verständnis und Doppelte Bedeutungen. In der erweiterten Fassung kommen „Figurales Gedächtnis“ (fluid) und „Persönlichkeiten“ (kristallin) hinzu. Weiterhin einsetzbar sind die Untertests Symbole lernen – Abruf nach Intervall sowie Auditives Verständnis – Abruf nach Intervall, die auf zuvor schon bearbeitete Inhalte nach 20 bis 30 Minuten Latenz zurückgreifen und so eine ergänzende Diagnostik von Gedächtnisfunktionen ermöglichen.
Normen:
Nach der Bearbeitung des Verfahrens für den deutschen Sprachraum erfolgten mehrere Evaluationsstudien. Die Normierungsstichprobe umfasst mehr als 2.200 Versuchspersonen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol.
Bearbeitungsdauer:
Die Durchführungsdauer des K-TIM beträgt 70 bis 90 Minuten.
In Anwendung seit 2006.