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STOA

Inventar State - Trait - Operations - Angst

von H. W. Krohne, S.C. Schmukle
Preis: 58,00 €

Test komplett bestehend aus:

Test komplett bestehend aus: Manual, 50 Fragebogen Form S, 50 Fragebogen Form T und Schablone

Produktinformationen

Einsatzbereich:
Eine bevorstehende Operation ist für die meisten Menschen ein sehr belastendes Ereignis. Diese Belastung kann sich negativ auf den körperlichen und seelischen Zustand der Patienten vor, während und nach der Operation auswirken. Derartige negative Auswirkungen zeigen sich etwa im Schmerzerleben, in intra- und postoperativen Komplikationen, in der Güte der postoperativen Erholung sowie der Länge des Klinikaufenthalts. Besonders ängstliche Patienten benötigen im Vergleich zu niedrig ängstlichen eine höhere Dosis zur Narkoseeinleitung und weisen häufig auch einen stärkeren Verbrauch an Schmerzmitteln und eine längere postoperative Verweildauer auf. Diese Ergebnisse wurden durch zahlreiche Studien bestätigt. Genauere Kenntnisse über das Ausmaß der Angst eines Patienten vor einer Operation wären daher wünschenswert.
Das Verfahren:
Das Inventar STOA besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden mit zwei Skalen zu jeweils fünf Items kognitive (Skala S-K) und affektive Angstreaktionen (Skala S-A) erfasst, wie sie aktuell im perioperativen Ablauf auftreten können (State-Angst). Im zweiten Teil wird mit 20 Items die Operationsängstlichkeit (Skala T) diagnostiziert, d.h. die Disposition, die operative oder invasiv-diagnostische Situation als besonders belastend und zu erleben (Trait-Angst).
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz (Cronbach α) beträgt für die gesamte Skala State-Angst .93, für die Teilskalen "Affektive Angst" .89 und für "Kognitive Angst" .88 (N = 808). Für die Trait-Angst liegt Cronbach a bei .92 (N = 490).
Gültigkeit:
In mehreren Patientengruppen zeigen sich hohe Korrelationen (r = .65 bis r = .76) zwischen den Angstskalen und Negativer Befindlichkeit präoperativ, etwas niedriger (r = .40 bis r = .49) für die Negative Befindlichkeit postoperativ. Signifikante Korrelationen bestehen auch zu STAI (State- und Traitangst).
Normen:
Prozentränge und T-Werte für Männer (N = 534) und Frauen (N = 274) sowie für die Gesamtgruppe (N = 808) für alle Skalen.
Bearbeitungsdauer:
Patienten benötigen für die Beantwortung des Inventars durchschnittlich zehn Minuten (ca. 3 Minuten für den State- und ca. 7 Minuten für den Trait-Teil).
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