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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Die IDS ermöglichen sowohl die Berechnung eines Intelligenzwertes als auch die Beurteilung entwicklungsrelevanter Funktionsbereiche für Kinder von 5;0 bis 10;11 Jahren. Die IDS eignen sich für das gesamte Spektrum der Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik, für die Schuleingangsdiagnostik sowie für den klinischen Bereich.
Das Verfahren:
Die IDS stehen in der Tradition von Alfred Binet und Josefine Kramer, orientieren sich aber an einem modernen Entwicklungsverständnis: Im Fokus steht die Dynamik bereichsspezifischer Stärken und Schwächen des Kindes. Diese werden sowohl zum individuellen Entwicklungsprofil als auch zu jenem der Altersgruppe in Beziehung gestellt. Die IDS erfassen sechs Funktionsbereiche mit insgesamt 19 Untertests:
Kognitive Entwicklung:
· Kognition (Wahrnehmung Visuell, Aufmerksamkeit Selektiv, Gedächtnis Phonologisch, Gedächtnis Räumlich-Visuell, Gedächtnis Auditiv, Denken Bildlich und Denken Konzeptuell)
Allgemeine Entwicklung:
· Psychomotorik (Grob-, Fein-, und Visuomotorik)
· Sozial-Emotionale Kompetenz (Emotionen Erkennen, Emotionen Regulieren,
Soziale Situationen Verstehen und Sozial Kompetent Handeln)
· Mathematik (Denken Logisch-Mathematisch)
· Sprache (Sprache Expressiv und Sprache Rezeptiv)
· Leistungsmotivation (Durchhaltevermögen und Leistungsfreude)
In der Auswertung wird zwischen kognitivem und allgemeinem Entwicklungsstand unterschieden. Alle kognitiven Leistungen können zu einem Intelligenzwert verrechnet werden. Die IDS bieten außerdem:
· aktuelle und umfassende Normierung
· flexibles und individuell angepasstes Testen durch einen modularen Testaufbau
· zeitökonomische Intelligenzeinschätzung in ca. 45 Minuten
· überwiegend sprachfreie Intelligenzeinschätzung, die eine gerechte Einschätzung der Intelligenz auch bei fremdsprachigen Kindern ermöglicht
· explizite Einschätzung sprachlicher Kompetenzen
· fundierte und multidimensionale Einschätzung sozial-emotionaler Kompetenzen
· über die Einschätzung von Rechenfertigkeiten hinausgehendes Screening für logisch-mathematisches Denken
· standardisierte Einschätzung der Leistungsmotivation während der Testung
· attraktives Testmaterial und klar strukturierte Testdurchführung
· anwenderfreundliches Computerprogramm zur zeitsparenden und fehlerfreien Auswertung inklusive
Systemvoraussetzungen für das Auswerteprogramm: IBM-kompatibler PC 800 MHz, 512 MB RAM, CD/DVD-Laufwerk, Betriebssystem WIN 2000/XP/VISTA/7.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz der einzelnen Untertests liegt für die kognitive Entwicklung zwischen α = .68 und α = .96 (Intelligenz α = .92) und für die allgemeine Entwicklung zwischen α = .57 und α = .88. Die Retest-Reliabilität der einzelnen Untertests nach 15 Monaten liegt für die kognitive Entwicklung zwischen rtt = .45 und rtt = .81 (Intelligenz rtt = .83) und für die allgemeine Entwicklung zwischen rtt = .34 und rtt = .88.
Gültigkeit:
Faktorenanalysen belegen eine der Konzeption entsprechende Skalenstruktur. Die Prüfung der Kriteriumsvalidität erfolgte durch Vergleiche mit bewährten Verfahren (z.B. HAWIK-IV). Die differentielle Validität zeigt sich in erwartungskonformen Mittelwertsunterschieden bei hochbegabten, lernbehinderten, fremdsprachigen und aggressiv-verhaltensauffälligen Kindern sowie Kindern mit Asperger-Syndrom und hyperkinetischem Syndrom.
Normen:
Die IDS wurden in den Jahren 2007 und 2008 in Deutschland, der deutschsprachigen Schweiz und Österreich mit 1.330 Kindern normiert.
Bearbeitungsdauer:
Die Durchführung des gesamten Verfahrens dauert zwischen 90 und 120 Minuten. Um eine der individuellen Abklärungssituation entsprechende Testung zu ermöglichen, können die IDS modular eingesetzt werden: Durchführung Kognition (zur Intelligenzberechnung) ca. 45 Minuten, Psychomotorik ca. 10 Minuten, Sozial-Emotionale Kompetenz ca. 15 Minuten, Mathematik ca. 10 Minuten, Sprache ca. 10 Minuten.
In Anwendung seit 2009.