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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Verwendung in der psychologischen und pädagogischen Beratungspraxis sowie als Forschungsinstrument.
Das Verfahren:
Die Generelle Interessen-Skala ist ein besonders ökonomisches, wenig Zeit-, Arbeits- und Materialaufwand beanspruchendes Verfahren zur Messung eines breiten Interessenspektrums. Interesse am Umgang mit Computern ist dabei mit einbezogen. Im Ergebnis gibt das Verfahren systematisch angelegte Raster von Basisinformationen über die allgemeinen Interessenrichtungen des Probanden, die ggf. durch weiterführende Explorationen spezifiziert werden können. Außerdem erschließt die GIS das Ausmaß rezeptiver, reproduktiver und kreativer Verhaltenspräferenzen. Folgende 16 Interessenbereiche werden erfasst: 1. Musik, 2. Kunst, 3. Architektur, 4. Literatur, 5. Politik, 6. Handel, 7. Erziehung, 8. Medizin, 9. Kommunikationstechnologie, 10. Naturwissenschaft, 11. Biologie, 12. Natur/Landwirtschaft, 13. Ernährung, 14. Mode, 15. Sport, 16. Unterhaltung. Hinzu kommen die 3 Verhaltensmodalitätsskalen: I. Rezeptivitätsskala, II. Reproduktivitätsskala und III. Kreativitätsskala sowie die Gesamtskala.
Zuverlässigkeit:
Interne Konsistenz und Stabilität der GIS wurde über einen Zeitraum von zwei Monaten an mehreren Stichproben überprüft. Die interne Konsistenz der Skalen liegt danach zwischen α = .46 und α = .92, die Stabilität erreicht Koeffizienten zwischen rtt = .64 und rtt = .94.
Gültigkeit:
Für Interessentests gilt im Allgemeinen die Annahme der inhaltlichen Validität ohne empirischen Nachweis als ausreichend. Für die GIS liegen darüber hinaus empirische Daten zur faktoriellen Gültigkeit und zur Übereinstimmungsgültigkeit vor.
Normen:
Geschlechts- und schulspezifische Normen (N = 9.424).
Bearbeitungsdauer:
Etwa 5 bis 10 Minuten.
In Anwendung seit 1990.