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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.
Das Verfahren:
Das Freiburger Persönlichkeitsinventar ist ein faktorenanalytisch und itemmetrisch begründetes Verfahren. Seine Konstruktbereiche sind nicht nach theoretischen Vorentscheidungen oder im Hinblick auf eine festgelegte
Anzahl von Dimensionen ausgewählt, sondern pragmatisch als Konstruktbereiche, die den Autoren auf Grund ihrer Erfahrungen und auf Grund der Literatur interessant und wichtig erschienen. Zur Qualitätskontrolle des FPI-R wurde für die 7. Auflage eine zweite Repräsentativerhebung,
auch für die neuen Bundesländer, sowie eine gründliche
Reanalyse durchgeführt. Die Skalenstruktur aus dem Jahr 1984 war eindeutig reproduzierbar.
Diese Testform (FPI-R) umfasst 138 Items, die sich zu folgenden Skalen zusammensetzen: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, Körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen, Offenheit, außerdem die zwei Sekundärskalen Extraversion und Emotionalität im
Sinne Eysencks. Die Skalen geben relevante Konzepte in den Selbstbeschreibungen der Durchschnittsbevölkerung mit hoher interner Validität wieder und sind durch zahlreiche empirische Validitätshinweise belegt. Neben der neu normierten Form FPI-R bleibt die Form A1 lieferbar, um
ggf. den Vergleich mit früheren Untersuchungen zu ermöglichen. Neu im Manual der 8. Auflage sind die Informationen über Lizenzierungen des FPI-R in anderen Sprachen, über aktuelle Beiträge zur Evaluation
mit neueren Untersuchungsbefunden, mit Diskussion der Antworttendenzen zur sozialen Erwünschtheit, sowie ein ausführliches und kritisches Kapitel zur Konstruktion und methodenbewussten Anwendung von Persönlichkeitsfragebogen. Die Literaturangaben wurden aktualisiert.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der Skalen liegt zwischen ? = .73 und ? = .83.
Gültigkeit:
Die interne Validität ist durch die Konvergenz von faktorenanalytischen und itemmetrischen Analysen sowie durch konfirmatorische Clusteranalysen gesichert. Die empirische Validität ist u.a. durch die Korrelation
mit Selbst- und Fremdeinstufungen, Daten des ambulanten Assessment sowie mit anderen Persönlichkeitsfragebogen und Statusmerkmalen,
u.a. aus beiden Repräsentativerhebungen belegt. Die zahlreichen Arbeiten zur internen und externen Gültigkeit des FPI-R wurden berücksichtigt und zusammengefasst.
Normen:
Die nach Geschlecht und sieben Altersgruppen differenzierten Normen wurden 1999 in einer bevölkerungsrepräsentativen Erhebung in West- und
Ostdeutschland (N = 3.740) gewonnen. Die Informationsdatenbank zum FPI-R enthält außerdem Statistiken von Vergleichsgruppen.
Bearbeitungsdauer:
Zwischen 20 und 30 Minuten.
In 8., erweiterter Auflage seit 2010 lieferbar.