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Produktinformationen
Einsatzbereich:
Eignungsdiagnostik und Personalentwicklung bei Studierenden und Absolventen von Hochschulen und Fachhochschulen sowie beim akademisch vorgebildeten Management. Ebenfalls geeignet zur Unterstützung der Identifikation von «high potentials». Das Verfahren bietet sich an, wenn der Zeitrahmen sehr begrenzt ist.
Das Verfahren:
Bei diesem Verfahren handelt es sich um die Kurzform des BOMAT - advanced -. Dementsprechend dient das Verfahren der Erfassung der Allgemeinintelligenz und Intelligenzkapazität im hohen kognitiven Leistungsbereich. Es handelt sich um ein sprachfreies Verfahren, welches in Form von Matrizenaufgaben das komplexe, logisch-schlussfolgernde Denken erfasst. Der BOMAT liegt in zwei Parallelformen (Form A und B) vor, die speziell für die oben genannten Zielgruppen konzipiert und auch an diesen normiert worden sind. Die Aufgabe des Probanden ist es, das jeweils leere Feld einer 5 x 3-Felder-Matrix durch eine von sechs Antwortmöglichkeiten korrekt zu ergänzen. Die Durchführung kann einzeln oder in Gruppen erfolgen. Bewertet wird die Leistung des Probanden bezüglich der 29 Testitems. Diesen vorangestellt sind 10 Übungsaufgaben. Im Anschluss an jedes Beispielitem erfolgt eine Darstellung der relevanten Lösungsstrategien einschließlich der korrekten Beantwortung.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz beträgt für beide Testformen α = .92. Die Split-Half-Reliabilität liegt für beide Formen bei r = .89. Die Paralleltest-Reliabilität beträgt r = .86.
Gültigkeit:
Die externe Validität (Korrelation mit der Abitur-Durchschnittsnote) liegt bei r = -.33 für Form A und r = -.35 für Form B. Die interne Validität (Korrelation mit den Rohwerten des ZVT) ist mit r = .58 für Form A und r = .51 für Form B ausgewiesen.
Normen:
Die Normen (N = 668) liegen in Form von Sten-Werten, Dezilen und Prozenträngen vor.
Bearbeitungsdauer:
Insgesamt werden ca. 75 Minuten benötigt, die reine Testzeit beträgt 45 Minuten.
In Anwendung seit 2001.